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Freie Wähler Lich bei der Licher Privatbrauerei zu Gast

Kürzlich waren Mitglieder des Vorstandes, der Fraktion und Mandatsträger aus der Kerngemeinde und den Stadtteilen zu Gast bei der Licher Privatbrauerei.

 Die Geschäftführer Rainer Noll (Vertrieb) und Dr. Ulrich Peters (Technik) begrüßten die Freien Wähler im Gästezimmer der Brauerei auf das Herzlichste .

 Rainer Noll referierte zum Thema Markpositionierung und Strategie des Unternehmens:

 Mit ihrem langjährigen Markenbotschafter, dem Eisvogel, beflügelt die Licher Privatbrauerei die Aufmerksamkeit der Verbraucher für ihre Premium Biere „aus dem Herzen der Natur“, wie das jüngste GfK-Werbetracking von 2009 für Hessen zeigt: Sowohl in gestützten wie in ungestützten Befragungen erzielt die Marke mit dem Eisvogel ein konsequentes Wachstum im Bekanntheitsgrad und sogar seit Aufzeichnung der Licher Werte ein Rekordniveau. „Unsere langjährige und konsequente Naturpositionierung schafft neben hohen Sympathiewerten auch eine einmalige Unverwechselbarkeit“, unterstrich Rainer Noll die Ergebnisse. „Wir werden unsere erfolgreiche Kampagne rund um den Licher Eisvogel auch in 2010 fortsetzen.“

Ein Erfolg, der sich im hessischen Biermarkt wiederspiegelt: mit seiner Strategie der Sortimentsvielfalt hat sich Licher auch 2009 die Marktführerschaft gesichert. Im LEH und Getränkeabholmarkt konnte Licher laut Nielsen-Erhebung nicht nur eine konstante Entwicklung sondern auch eine Marktanteilsverbesserung für sich verbuchen. Für die Licher Premium Biere und Biermixe bedeutet dies eine gefestigte und leicht ausgebaute Marktpositionierung. Rainer Noll: „Unsere erfolgreiche Kampagne erzeugt eine hohe Werbeerinnerung. Die daraus resultierende gestiegene Verbrauchernachfrage und der ausgebaute Marktanteil ist eine logische Konsequenz.“ Und so heißt die Nummer 1 im hessischen Biermarkt Licher Privatbrauerei – unverändert, wie seit mehr als 20 Jahren. „Unsere Strategie, auf erstklassige Produktqualität, regionale Stärke und Nähe zum Kunden sowie den Eisvogel als Symbol für unseren Anspruch an Reinheit und Frische zu setzen, geht auf“, sagte Rainer Noll.

Für Geschäftsführer Technik, Dr. Ulrich Peters, sind Ökologie und Ökonomie als Hersteller eines reinen Naturprodukts  keine Gegensätze. Mit den Ergebnissen ihrer jüngsten Investitionen – Umfang: rund 6 Mio. Euro – in ein neues Sudhaus (2008/09) und eine neue Anlage für die Flaschenreinigung (2009/10) belegt die Brauerei in harten Zahlen, dass beides gut zusammenpasst:

  • Im Vergleich zur stillgelegten Sudanlage senkt das neue Licher Sudhaus den Wasserbedarf um 8 Prozent, den Stromverbrauch um 30 Prozent und den Verbrauch von Dampf (mit Erdgas erzeugt) für die Beheizung der Braugefäße um  50 Prozent.
  • Die neue Flaschenwaschmaschine verbraucht über 40 Prozent weniger Energie, Wasser und Reinigungsmittel als das Vorgängermodell.

Mit diesen Projekten hat sich die Brauerei für die Mitgliedschaft in der Umweltallianz Hessen beworben und hat vor kurzem die Mitgliedsurkunde erhalten. Mit der Licher Privatbrauerei hat diese Initiative ein bedeutendes mittelständisches Unternehmen hinzugewonnen, das Verantwortung in der Region – für die Region übernimmt und eine nachhaltige Standortentwicklung über gesetzliche Vorgaben hinaus betreibt – ganz im Sinne von „Kooperation statt Konfrontation“ zwischen Behörden, Kommunen und Wirtschaft. So lautet nämlich das Motto der Umweltallianz Hessen, die im Jahr 2000 von der Hessischen Landesregierung und Vertretern der hessischen Wirtschaft gegründet wurde, erklärte Dr. Peters.

Ausschlaggebend für die Maßnahmen der Brauerei waren nicht gesetzliche Vorgaben, sondern freiwilliges Handeln. „Nachhaltigkeit ist sowohl ökologisch wie ökonomisch sinnvoll, weil eine zeitgemäße technische Ausstattung ein Faktor für hohe Produktqualität und langfristige Wettbewerbsfähigkeit ist. Und das hat wiederum unmittelbare gesellschaftliche Auswirkungen, indem wir Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern“, fasste Rainer Noll das Selbstverständnis und die Selbstverpflichtung von Licher als unangefochtene Nr. 1 im hessischen Biermarkt zusammen.

Aspekte, auf die Endverbraucher wachsenden Wert legen. Gerade beim Lebensmittelkauf achten Verbraucher wieder verstärkt auf regionale Erzeugnisse und die Bewertung durch unabhängige Institute. Licher Biere wurden bereits wiederholt vom Verbrauchermagazin „Öko-Test“ mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet.

Das klare Bekenntnis zur Herkunft reicht für die Licher Privatbrauerei bis in den praktischen Naturschutz hinein. Dafür kooperiert sie mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e. V. (HGON) und der Naturschutz-Akademie Hessen (NAH). Die Brauerei wurde 1990 als Natur-Sponsor des Jahres, 2006 als „Öko-Sponsor des Jahres" für ihr dauerhaftes Engagement ausgezeichnet. Mit Verbraucheraktionen zugunsten des hessischen Nationalparks Kellerwald-Edersee erweiterte sie das Spektrum dieser Aktivitäten. Rund um den Eisvogel, den Werbebotschafter „aus dem Herzen der Natur“, hat Licher gemeinsam mit Naturschutzexperten die Eisvogel-Aktions- und Erlebnistage ins Leben gerufen. Zudem schreibt sie als Hauptsponsor den jährlichen Licher Fotopreis „Mensch und Natur“ aus. Zu den Preisstiftern dieses Wettbewerbs zählen auch die NAH und die Stiftung Hessischer Naturschutz.

„Wir nehmen das Thema Ressourcenschonung sehr ernst“, betonten Rainer Noll und Dr. Peters.„Das ist bei uns täglich gelebte Firmenphilosophie und zieht sich durch alle Bereiche.“ Seit 2006 treibt die Brauerei ein Modernisierungsprogramm voran, das in der Flaschenabfüllung begann. Seitdem folgten in jedem Jahr weitere, teils umfangreiche Investitionen.

Im Anschluss an die Vorträge der beiden Geschäftführer konnten sich die Freien Wähler Lich von Qualität und Geschmack der Licher Produktpalette überzeugen.

Der stellvertretende Vorsitzende der Freien Wähler Lich, Reiner Dern, dankte den Herren Noll und Dr. Peters für die interessanten Informationen und die großzügige Bewirtung.

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