Zur Geschichte der FREIEN WÄHLER (FWG-Lich)

PDF | Drucken |

Freie Wähler seit 1952 ununterbrochen im Stadtparlament

Die FWG Lich zeichnet sich aus durch Kontinuität und Stabilität. So ist die FWG seit 1952 ununterbrochen im Licher Stadtparlament vertreten. Als erste Mandatsträger der FWG zogen 1952 folgende Licher Bürger in das Stadtparlament ein: Christian Albach, Christian Fey II., Heinrich Menges, Friedrich Wilhelm Roth, Heinrich Schmidt 12. und Karl Wick. Während der laufenden Legislaturperiode schied Friedrich Wilhelm Roth aus beruflichen Gründen aus; an seine Stelle trat Otto Wahl.

Von fünfzehn Stadtverordnteten stellte die FWG damals bereits sechs Stadtverordnete und war genauso stark wie die SPD; der BHE (Bund der Vertriebenen und Entrechteten) hatte zu dieser Zeit drei Stadtverordnete.

Aber auch in den ehemaligen selbständigen Gemeinden, die heute Licher Stadtteile sind, standen die FREIEN WÄHLER beizeiten und in großer Anzahl in der Verantwortung. Zum Zeitpunkt der Gebietsreform im Jahre 1972, als die selbständigen Gemeinden zu Lich kamen, stellten die FREIEN WÄHLER mit Wilhelm Lamp (Nieder-Bessingen), Ernst Kühn (Ober- Bessingen), Ehrenstadtrat und Ehrenvorsitzender der FWG Lich Adolf Fritz (Bettenhausen) und Otto Becker (Muschenheim) sogar vier Bürgermeister. In Eberstadt war mit August Görlach ebenfalls ein parteiloser Bürgermeister.

Seit der Existenz der Ortsbeiräte - hier waren stets und sind auch derzeit die FREIEN WÄHLER stark vertreten - haben folgende FREIE WÄHLER die Funktion des Ortsvorstehers ausgeübt bzw. üben diese noch aus: Otto Eller, Gerhard Schlund, Bernd Jochem (Bettenhausen), Adolf Lechens (Birklar), Ernst Mohr, Gerhard Zimmer (Eberstadt), Richard Heß (Muschenheim), Wilhelm Lamp, Karl-Heinz Klös (Nieder-Bessingen), Ernst Kühn, Willi Lang (Ober-Bessingen).

Bezüglich der besonderen Funktionen ist noch zu erwähnen, daß von der FWG Vorsitzende von Ausschüssen im Stadtparlament gestellt wurden. In diesem Zusammenhang ist Christian Albach zu nennen, der 14 Jahre lang Vorsitzender des Bauausschusses war. Besonders stolz ist die FWG auf Rechtsanwalt und Notar Alexander-Joachim Arold, der als Mandatsträger der Licher FWG ununterbrochen 22 Jahre lang Stadtverordnetenvorsteher war.

Wenn man noch die zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen berücksichtigt, die FREIE WÄHLER für ihre kommunalpolitische Tätigkeit erhalten haben, dann kann man mit Recht von einer sehr positiven FWG-Bilanz sprechen. Es steht außer Frage, daß die FWG einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung der Stadt Lich geleistet hat. Zugleich ist nach dieser langen Zeit seit 1952 das Wort "Tradition" gerechtfertigt. Tradition ist nicht ein Traum von der guten, alten Zeit, sondern ein belebender Ansporn zu neuem Schaffen, zur Erhaltung und Fortentwicklung der großen Werte, die uns die Vergangenheit in unsere Hände gelegt hat.

Dieses Gebot wird auch in Zukunft eine Basis für das kommunalpolitische Handeln der FWG sein.

Social Bookmarking

Add this page to Blinklist Add this page to Del.icoi.us Add this page to Digg Add this page to Facebook Add this page to Furl Add this page to Google Add this page to Ma.Gnolia Add this page to Newsvine Add this page to Reddit Add this page to StumbleUpon Add this page to Technorati Add this page to Yahoo Add this page to Myspace Add this page to StudiVZ/MeinVZ Add this page to Link Arena Add this page to Mister Wong Add this page to Twitter Add this page to Yigg