Grenzgang in Birklar 2011

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Grenzgang der Freien Wähler in Birklar

 

Zum traditionellen Grenzgang der Freien Wähler konnte der Ortsvertrauensmann Sebastian Schäfer zahlreiche Mandatsträger der Freien Wähler und interessierte Bürger begrüßen.

Treffpunkt war am Dorfgemeinschaftshaus. Dieses war sogleich erstes Gesprächsthema. In diesem Jahr wurde die Verbreiterung der Tür zum großen Saal endlich durchgeführt, was seit Jahren vom Ortsbeirat beantragt wurde. Eine weitere Feststellung war, dass das Dach im älteren Teil des Gebäudes im schlechten Zustand sei. Die bald 60 Jahre alten Ziegel müssten erneuert werden und in diesem Zuge wäre es sinnvoll auch Wärmedämmmaßnahmen durchzuführen.

Es folgte ein  Fußmarsch zur Steinkaute. Von dort hatte man einen guten Ausblick auf das (noch relativ leere) Licher Gewerbegebiet „Bettenhäuser Weg/ Entenpfuhl“. Priorität hatte jedoch der Radweg, welcher zwischen Birklar und Lich entstehen soll. Zwei Varianten wurden vorgestellt.

 Variante 1: ein Radweg parallel zur Straße und Variante 2: ein Radweg parallel zur Straße und unterhalb des „Kösts“ links über den „Ruschenheimer Weg“ bis zum Bauhof. Der Birklarer Ortsbeirat bevorzuge Variante 2, weil man dabei wenig weitere Flächen benötige und einen bereits bestehenden Wirtschaftsweg ausbaue. Derzeit wird von der Stadtverwaltung geprüft, welche der beiden Varianten die kostengünstigere sei und bei welcher man die meisten Fördergelder bekomme. Im Zuge dessen soll Birklar auch an das schnelle Breitbandnetz angeschlossen werden, damit in allen Haushalten DSL verfügbar sei. Ein weiteres Thema war  das Limesradwegenetz, an welches Birklar mit einem Stichweg von Muschenheim her über die Wingerte angeschlossen werden soll.

Mit einem Marsch durch den Ort endete der Grenzgang und man fand sich bei Adolf Lechens ein, wo man einen kleinen Imbiss zu sich nahm. Hier sprach man noch über den teilweise miserablen Zustand der Feldwege. Mit der Feldwegesatzung, die bald erscheinen soll, wird eine Richtlinie geschaffen, wie man Feldwege nutzen soll und wie man agiert, wenn diese beschädigt werden. In Birklar gäbe es noch Nachholbedarf bei der Befestigung von Feldwegen. Hier müssen Landwirte, Jagdgenossenschaft und Stadt Lösungen finden um diese kostengünstig zu sanieren. Dazu gab es den Vorschlag abgefräste Straßenbeläge zu verwenden. Ein anderes Thema über das gesprochen wurde, war der Bedarf an Bauplätzen in Birklar. Zur Zeit gibt es nur so genannte Baulücken, die sich allerdings in Privatbesitz befinden und auf die die Stadt nicht zurückgreifen könne. Es wäre zu begrüßen, wenn die Stadt ein kleines Gebiet, von zwei bis drei Bauplätzen erschließen könnte, damit man keine Leute abweisen müsse, die unbedingt nach Birklar ziehen wollten.  Der demographische Wandel und die Vermeidung von Leerständen in den Ortskernen sollen in die Überlegungen auch miteinfließen.

Am Ende bedankte sich der Vorsitzende der Freien Wähler Lich, Roland Jockel, beim stellvertretenden Ortsvorsteher  Sebastian Schäfer und dessen Familie für die Organisation des Grenzganges. Er stellte fest, dass die Ortsbeiratsliste der Freien Wähler für die Kommunalwahl am 27. März 2011 mit guten Kandidaten besetzt ist. Alle Kandidaten besitzen gute Fachkenntnisse, ob durch Vereinsarbeit oder Beruf, und sollten somit allen Anforderungen, die für das Dorf anstehen, gewachsen sein.