Ortsrundgang Ober- Bessingen

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Traditioneller Dorfrundgang der FREIEN WÄHLER in Ober-

Bessingen

Zum traditionellen Dorfrundgang trafen sich Vorstand, Magistratsmitglieder und

Fraktion der Freien Wähler am Dorfgemeinschaftshaus in Ober-Bessingen. FWOrtsvertrauensmann

Willi Lang konnte eine stattliche Schar interessierter

Bürgerinnen und Bürger - auch aus anderen Stadtteilen - sowie Ober-Bessingens

Ortsvorsteherin Karin Römer und den stellvertretenden FW-Landesvorsitzenden

Thomas Franke begrüßen. Der jährlich stattfindende Rundgang führte zunächst zum

Torhaus „Die Pforte“. Am Türmchen des derzeit ungenutzten Objekts wurden etliche

defekte Lamellen entdeckt, so dass bereits zahlreiche Tauben im Inneren nisten.

Aufgrund der damit verbundenen Problematik, dass der stark ätzende Taubenkot die

vorhandene Substanz schädigt, soll hier so bald als möglich Abhilfe geschaffen

werden.

Der gemeinsame Weg führte dann zum von Ober-Bessinger Jugendlichen selbst

renovierten Jugendzentrum. Die derzeitige Jugendgruppe weiß ihr Domizil sehr zu

schätzen, da die Räumlichkeiten sehr gut angenommen werden. Am Friedhof wurde

die durch Bäume erheblich geschädigte Mauer besichtigt. Mehrere Bäume sind

zwischenzeitlich gefällt worden, so dass einer weiteren Schieflage der Mauer

entgegengewirkt werden konnte.

Während des Rundgangs machte FW-Ortsvertrauensmann Willi Lang darauf

aufmerksam, dass es im Dorf weder Leerstände bei alten Häusern, noch bebaubare

Baulücken gibt. Lang sagte, es sei dringend notwendig vier bis fünf Bauplätze zu

planen und vorzuhalten, damit junge, bauwillige Menschen nicht in andere

Gemeinden abwanderten. Weiter regte er an, dass wenn dies der Stadt Lich

finanziell nicht möglich sei, gegebenenfalls mit einem Investor zusammengearbeitet

werden sollte. An der Hauptstraße, die in das Wohngebiet „In der Bette“ führt,

vermisst Willi Lang immer noch ein Hinweisschild, das auf die „Bette“ hinweist.

„Ortsunkundige fahren häufig erst ins Dorf hinunter, um sich zu erkundigen, wo es

zur „Bette“ geht.“, so FW-Mann Lang.

Die Wohnsiedlung „Am Hermannsgarten“ war das nächste Ziel der

Besichtigungsgruppe. Hier machte Willi Lang auf die Querrisse in der Straße

aufmerksam, die mit jedem Winter breiter würden. „Es muß doch möglich sein, auch

ohne großen Aufwand diese Schäden durch unseren Bauhof beseitigen zu lassen!“,

sagte Lang. Auch seien an den Bürgersteigen viele Randsteine stark beschädigt.

Da es in Ober-Bessingen – noch - keine Einkehrmöglichkeiten gibt, begaben sich die

Teilnehmer nach Nonnenroth zur Gaststätte „Amigo Mio“ im Dorfgemeinschaftshaus.

Beim gemeinsamen Mittagessen und entsprechenden Getränken nicht nur „aus dem

Herzen der Natur“ wurden dann weitere kommunalpolitische Themen besprochen.

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