Grenzgang Birklar 2012

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 Grenzgang_Birklar_2012

 

Grenzgang der Freien Wähler in Birklar

 

Zum traditionellen Grenzgang der Freien Wähler konnte der Ortsvertrauensmann Sebastian Schäfer zahlreiche Mandatsträger der FW und viele interessierte Bürger aus Birklar und den anderen Stadtteilen begrüßen. Besonders erfreute man sich an der Teilnahme von Bürgermeister Bernd Klein.  

Treffpunkt war am Dorfgemeinschaftshaus. Dieses war sogleich erstes Gesprächsthema. Noch in diesem Jahr soll ein zweiter Fluchtweg über eine Stahlwendeltreppe installiert werden.  Weiterhin wurde wie bereits in den letzten Jahren darauf hingewiesen, dass eine Sanierung des Daches im älteren Teil des Gebäudes und Wärmedämmmaßnahmen dringend notwendig sind, da es schon wieder einen Wassereinbruch gab.

Ein kurzes Stück weiter, diskutierte man „an den Rüthchesgärten“ über eine mögliche Befestigung des Weges als Rad- und Wirtschaftsweg. Als kritische Anmerkung wurde geäußert, dass dieser Weg vor noch gar nicht allzu langer Zeit schon einmal erneuert wurde und dass er sich in einem desolaten Zustand befindet. Wenn dieser Weg auch als Radweg genutzt werden sollte, müsste er auch sauber gehalten werden, damit es kein Unfallrisiko gebe. Einige meinten auch es wäre besser, die Radfahrer das kurze Stück bis zur alten Schule durch den Ort fahren zu lassen. Diese Entscheidung muss der Ortsbeirat nach der Kostenermittlung des Weges treffen.

Am Spielplatz „Birkenstraße“ sprach man über die Möglichkeit, diese Fläche als Bauland zu verkaufen. Dafür wurde bereits ein Bodengutachten angefertigt, welches die Erkenntnis brachte, dass diese Fläche sowohl als Baugebiet als auch als Kinderspielplatz genutzt werden könne. Zur Zeit berät der ASKFS über den weiteren Umgang mit den 35 Spielplätzen der Großgemeinde, der Ortsbeirat Birklar, soll in seiner nächsten Sitzung eine Stellungnahme für die beiden vor Ort befindlichen Spielplätze geben.

Nun folgte der anstrengendere Teil der Wanderung, denn es ging hoch auf den „Kratzert“ zum Limesturm. Von hier genossen die Teilnehmer den schönen Ausblick auf den Licher Stadtteil.  

Mit eine1m Marsch durch den Ort endete der Grenzgang und man fand sich im Schulungsraum der Feuerwehr ein, wo man einen kleinen Imbiss zu sich nahm. Ein weiteres Thema über das gesprochen wurde waren das nicht vorhanden sein von Bauplätzen. Zur Zeit gibt es nur so genannte Baulücken, die sich allerdings in Privatbesitz befinden und auf die die Stadt nicht zurückgreifen könne. Ein weiteres Thema war die Parksituation innerhalb des Ortes, es kann nicht sein, dass man zeitweise kaum in seine Hofeinfahrten hinein kommt. Eine Verkehrsschau würde hier vielleicht Abhilfe schaffen.

Am Ende bedankte sich der Vorsitzende der FW Lich, Roland Jockel, beim Ortsvorsteher  Sebastian Schäfer und dessen Familie für die Organisation des Grenzganges und die fachkundige Führung. Er stellte fest, dass Birklar einen hartnäckigen Ortsvorsteher bekommen hat, der sich für die Belange des Dorfes einsetzt. Mit vielen Interessanten Gesprächen ließ man den Grenzgang ausklingen.