Ortsbegehung Nieder- Bessingen 2012

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Freie Wähler unterwegs in Nieder-Bessingen

 

Kürzlich fand eine Begehung der Licher Freien Wähler in Nieder-Bessingen statt. Orts-vertrauensmann Karl-Heinz Klös begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Freunde. Unter Ihnen den stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Wähler Thomas Franke, Stadtrat Klaus Rusitschka, Fraktionsvorsitzender Klaus-Wilhelm Gottuck und Ortsvorsteher Thorsten Vekens, sowie die Stadtverordneten der Freien Wähler Lich.

Bei herrlichem Sonnenschein führte der Weg zum „Sautrog“. Man hatte sich das Thema „Oberflächenwasser in Nieder-Bessingen“ ausgewählt. Klös erläuterte, dass das Wasser des Junkerngrabens, welches durch den Sautrog fließt, um „die Bach“ zu speisen, vorher nun durch Aufbohrungen des Troges in das bei dem Bau der Ortsumgehung neu angelegte Feuchtbiotop gelangt. Dadurch bekommt „die Bach“ weniger Wasser, was bei einigen Nieder-Bessingern zu Unmut führt. Nordöstlich des Junkerngrabens befindet sich der Thomasgraben. Beide Gewässer fließen unter der Wetter hindurch, sogenannte Aquädukte. Das Einzugsgebiet des Thomasgrabens reicht bis weit hinter Röthges.

Weiter ging es Richtung Mühlgraben. Unterwegs erläuterte Klaus-Wilhelm Gottuck die Funktionsweise der Pumpstation an der Umgehungsstraße. Am Mühlgraben wurde das marode Aquädukt besichtigt. Durch dieses Aquädukt fließen die gesamten Wässer, welche durch die ganze Gemarkung Nieder-Bessingens führen, in die Wetter. An dieser Stelle ist die einzige Möglichkeit in der Nieder-Besinger Gemarkung Oberflächenwasser ohne zu pumpen in die Wetter zu führen.

In westlicher Richtung marschierte man weiter zur „Alten Straße“. Hier hatten die  Teilnehmer einen herrlichen Ausblick über die Felder und das Wochenendgebiet. Aber auch über die Flächen, die im „Ernstfall“ viel Wasser nach Nieder-Besingen bringen. Nicht als Scherz gemeint merkte Klös an, zur Not könnte man hier Waalwege (wie in Südtirol bei Meran) anlegen, um das Wasser aus der Ortslage zu bringen. Dies bedürfe jedoch einer kleinen Flurbereinigung.

Zum Abschluss der Begehung besuchten die Freien Wähler wie jedes Jahr das Gasthaus „Kaffee Hannes“. In der vollbesetzten Gaststube, bei guter Bewirtung und dem schon traditionellen Bauernfrühstück, wurde noch über das eine oder andere Thema diskutiert.

 Klös bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und erinnerte an die nächste Begehung am 6. Mai, dem Frühlingswaldgang in  Muschenheim.