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Freie Wähler FWG Lich besuchen Kartoffel Bausch: Beeindruckende Einblicke in ein hessisches Vorzeigeunternehmen

Über 30 Mitglieder und Unterstützer der FWG Freie Wähler Lich sowie des Kreisverbandes Gießen haben das Langsdorfer Traditionsunternehmen Kartoffel Bausch besucht. Bei einer ausführlichen Betriebsführung gewährte die Geschäftsleitung faszinierende Einblicke in moderne Verarbeitungstechnik, regionale Wertschöpfung und die Zukunftspläne des Familienbetriebs.

Vor kurzem besichtigten mehr als 30 Mitglieder und Unterstützer der FWG Freie Wähler Lich sowie des Kreisverbandes der FWG Freie Wähler Kreis Gießen die Langsdorfer Firma Kartoffel Bausch. Der geschäftsführende Gesellschafter Christian Bausch und sein Mitgeschäftsführer Kai Roth führten die Besucher persönlich durch den Betrieb und erläuterten die hochspezialisierten Arbeitsabläufe – von der Warenanlieferung über die Sortierung bis zur Konfektionierung der Produkte für den Einzelhandel.

Das bereits 1905 gegründete Familienunternehmen vermarktet heute beeindruckende 40.000 Tonnen Kartoffeln und 6.000 Tonnen Zwiebeln pro Jahr. Rund 10.000 Tonnen stammen direkt von hessischen Erzeugern. Viele Landwirte aus der unmittelbaren Region liefern einen Großteil ihrer Ernte an das Langsdorfer Unternehmen. Darüber hinaus bezieht Kartoffel Bausch Ware aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und – im Falle bestimmter Zwiebelsorten – sogar aus Neuseeland. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 35 Festangestellte; saisonale Spitzen werden mit Unterstützung von Leiharbeitskräften abgefangen.

Leistungsstarker Betrieb mit klaren Zukunftsplänen

Hessenweit gibt es kein vergleichbares Unternehmen im Segment der Kartoffel- und Zwiebelvermarktung. Dank hochmoderner Technik können bis zu 25 Tonnen Kartoffeln in nur drei Stunden aufbereitet und in handelsübliche Einheiten verpackt werden. Die Auslieferung erfolgt über den firmeneigenen Fuhrpark.
Ein zentrales Zukunftsprojekt ist der geplante Bau eines Kühllagers mit 3.000 Tonnen Kapazität auf dem Betriebsgelände. Damit sollen insbesondere regionale Erzeuger zusätzlich unterstützt werden, indem sie ihre Ware noch flexibler andienen können.

Anerkennung von Seiten der FWG

„Der ländliche Raum wird getragen von Unternehmen wie dem der Familie Bausch“, betonte Josef Benner, Landwirtschaftsexperte und FWG-Spitzenkandidat in Lich. Gut aufgestellte Verarbeiter und Handelsunternehmen vor Ort stärkten nicht nur die regionale Landwirtschaft, sondern auch die Versorgungssicherheit sowie den Wirtschaftsstandort Lich insgesamt.
Auch Sascha Ott, Vorsitzender der FWG Lich, begrüßte die Investitionsbereitschaft des Unternehmens: Es sei ein starkes Signal für den Standort Langsdorf, dass die Familie Bausch nachhaltig in die Zukunftsfähigkeit ihres Betriebes investiere. Kurt Hillgärtner, Vorsitzender der FWG im Kreis Gießen, dankte der Geschäftsführung abschließend für die ausführlichen Einblicke und zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens.